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Als Gott sah, dass der Weg zu lang,
der Hügel zu steil,
das Atmen zu schwer wurde,
legte er seinen Arm um Dich
und sprach: Komm heim.

  

Wo Worte fehlen, das Unbeschreibliche zu beschreiben,

wo die Augen versagen, das Unabwendbare zu sehen,

wo die Hände das Unbegreifliche nicht fassen können,

bleibt einzig die Gewissheit, dass Du für immer in unseren Herzen weiterleben wirst. 

  

Warum blicken wir traurig ins Leere?

Warum weinen wir Tränen wie Meere?

Warum sind in unseren Herzen Risse?

Warum wohl?

Weil wir Dich vermissen!


  

Redet mit mir, wie ihr immer mit mir geredet habt.
Denkt an mich, wie ihr immer an mich gedacht habt,
denn ich bin nicht weit, nur auf der anderen Seite des
Weges.
  
Nimm Deine Zeit zum Trauern
und fühle ach den Schmerz,
umgib Dich ruhig mit Mauern
und spür das Leid im Herz.

Da bist Du nun, mit Dir allein,
das kann Dir niemand nehmen,
den Du beweinst wird bei Dir sein,
vereint in Euren Seelen.

Wenn Deine Augen nicht mehr weinen,
dann schau Dich wieder um,
dort warten schon die Deinen,
voll Ungeduld doch stumm.

  

Bewahr mir ein Erinnern,
wie einen Lebenskuss.
So bleib ich in der Nähe ,
auch wenn ich gehen muss.
Erzähl von mir mit Lachen,
so waren wir ja einst.
Erzähl die tollsten Sachen,
auch wenn du nachher weinst.
  
Ich bin von Euch gegangen, nur für einen
Augenblick und gar nicht weit.

Wenn ihr dahin kommt wohin ich gegangen bin,
werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint
habt...